Supercomputing und Simulationswissenschaften

Das Institute for Advanced Simulation vereint Simulationswissenschaften und Supercomputing unter einem Dach. Auf diese Weise werden disziplinäre, methodische und technologische Kompetenzen gebündelt, die nötig sind, um die kommenden Herausforderungen in den Simulationswissenschaften zu bewältigen.

Supercomputer JUWELS

Supercomputer

Das JSC betreibt Computer der höchsten Leistungsklasse. Die Supercomputer JUWELS und JURECA gehören zu den aktuell leistungsfähigsten Superrechnern der Welt.

Der Dynamik lebender Materie auf der Spur

Lebende Materie

Lebende Materie ist charakteri- siert durch Aktivität und Energie- verbrauch. Welche strukturellen, dynamischen, und kollektiven Eigenschaften entwickeln sich fern des thermischen Gleichge- wichts? Das IAS-2 verwendet theoretische Methoden und numerische Simulationen zur Untersuchung solcher Fragen in Systemen von Nanotechnologie bis zur Zell-Biologie.

Device_For_Quantum_Computing

Verarbeitung von Quanteninformationen

Das IAS-3 arbeitet an einem grundlegenden Verständnis der Theorie der Verarbeitung von Quanteninformationen und entwickelt neue Konzepte für Qubits und Multi-Qubit-Module.

Protein folded

HPC-based multi-scale molecular simulation

IAS-5/INM-9 entwickelt und verwendet HPC-basierte molekulare Multiskalen-Simulationswerkzeuge, zusammen mit struktureller Bioinformatik und Data-Science-Ansätzen, um molekulare Prozesse zu untersuchen, die eine wichtige Rolle für neuronale (Dys-)Funktionen spielen. Dieses Wissen wird dann für das in silico-Ligandendesign genutzt.

Three bottleneck experiments with varying crowdsizes

Fußgänger- und Branddynamik

Der Forschungsschwerpunkt des IAS-7 liegt auf der Fußgänger- und Branddynamik im Bereich der Bauingenieur- und Sicherheitswissenschaften.

Aktuelles

Fußgänger-Experiment Basigo

Fußgänger-Experiment sucht 1.500 Proband:innen und Helfer:innen

Das Forschungsprojekt CroMa sucht 1500 Proband:innen für Experimente mit Fußgänger:innen, die vom 8. bis zum 11. Oktober in der Mitsubishi Electric HALLE in Düsseldorf stattfinden sollen. Wissenschaftler:innen des Forschungszentrums Jülich arbeiten im CroMa-Projekt gemeinsam mit ihren Partnern an Konzepten, mit denen sich die Sicherheit an überfüllten Bahnhöfen, beispielsweise zu Stoßzeiten oder nach Großveranstaltungen, verbessern lässt.

Christian Keup

Neuronale Netzwerke: Chaos zahlt sich aus

Das kreative Genie hat es schon immer gewusst: Chaos steigert das Denkvermögen. Zumindest auf der Ebene vernetzer Nervenzellen kann es tatsächlich nützlich sein. Das zeigt nun eine wissenschaftliche Arbeit des Forschungszentrums Jülich. Der neu entdeckte Mechanismus könnte außerdem dazu beitragen, künstliche neuronale Netzwerke zu beschleunigen, wie sie in Anwendungen der künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens eingesetzt werden.