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Neueste Pressemitteilungen

Experimente im Projekt CrowdDNA

Die Gesetze des Drängelns entschlüsseln

Mit mehreren Hundert Proband:innen testen Expert:innen des Forschungszentrums Jülich und der Bergischen Universität Wuppertal, wie sich Kräfte und Informationen in dicht gedrängten Menschenmengen fortpflanzen. Bei den Experimenten erfassen spezielle Anzüge mittels Sensoren Bewegungen des gesamten Körpers. Die Versuche sind Teil des Forschungsprojekts CrowdDNA und sollen dazu beitragen, die Sicherheit an überfüllten Orten zu erhöhen.

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Besuch Minister Pinkwart

Minister Pinkwart nimmt Jülicher Quantenforschung unter die Lupe

Der nordrhein-westfälische Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart besuchte gemeinsam mit Prof. Dr. Holger Burckhart, Rektor der Universität Siegen, das Forschungszentrum Jülich, um sich über die Jülicher Quantenforschung zu informieren. Das Forschungszentrum ist mit seiner interdisziplinären Forschung im Bereich der Quantentechnologien eine der führenden europäischen Forschungseinrichtungen auf diesem Gebiet und starker Partner des Netzwerks „EIN Quantum NRW“.

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Quantencomputer

QSolid – auf dem Weg zum ersten deutschen Quantencomputer

Der Bau eines kompletten Quantenrechners basierend auf Spitzentechnologie aus Deutschland, das ist das Ziel des Verbundprojekts QSolid mit einem Budget von 76,3 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre, das jetzt startete und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Der Quantencomputer soll über mehrere supraleitende Quantenprozessoren der nächsten Generation verfügen, darunter ein „Moonshot“-System, das klassischen Computern hinsichtlich der Rechenleistung nachweislich überlegen ist.

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Optisches Schalten für die Informationsverarbeitung (künstlerische Darstellung)

Turbo für Rechner dank Laserlicht?

Nur ein einziger Laserpuls ist theoretisch nötig, um die Magnetisierung eines elementaren Ferromagneten umzukehren. Das konnte die Nachwuchsforscherin Hanan Hamamera während ihrer Doktorarbeit am Forschungszentrum Jülich und der RWTH Aachen zeigen. Das "optische Schalten" stellt eine vielversprechende Möglichkeit dar, um Daten ultraschnell mittels Laserlicht zu speichern. Bis jetzt erforderte ein solcher Schaltvorgang bis zu mehrere Hundert Laserpulse.

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Coma-Cluster

1 Million bislang unbekannte Galaxien

Sieben Jahre lang sammelte ein internationales Forschungsteam Radiosignale aus dem All. Die Daten wurden jetzt in Form einer neuen Himmelskarte veröffentlicht und gewähren einen einzigartigen Blick auf die Wunder unseres Universums. 4,4 Millionen Galaxien wurden erstmals im Radiowellenbereich sichtbar gemacht. Eine Million dieser Galaxien war zuvor vollkommen unbekannt. Möglich wurden die Entdeckungen durch LOFAR, das größte Radioteleskop, das je gebaut wurde. Der Jülicher Höchstleistungsrechner JUWELS, aktuell schnellster Supercomputer in Europa, half dabei, die gigantischen Datensätze zu verarbeiten.

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Das Proton (rot) - hat einen Radius von 0,84 Femtometern (fm). In der Abbildung sind auch die drei Quarks dargestellt, aus denen sich das Proton zusammensetzt, sowie die Gluonen, die sie zusammenhalten.

Protonen sind wohl tatsächlich kleiner als lange gedacht

Vor einigen Jahren zeigte ein neuartiges Messverfahren, dass Protonen wohl kleiner sind als seit den 1990er Jahren angenommen. Physiker der Universität Bonn und der TU Darmstadt haben nun eine Methode entwickelt, mit der sie die Ergebnisse älterer und neuerer Experimente deutlich umfassender als bislang analysieren können. Damit ergibt sich auch aus den älteren Daten ein geringerer Protonenradius.

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Ausbruch des Unterwasservulkans vor Tonga

Tonga-Vulkan: Forschende staunen über Wellenmuster in der Atmosphäre

Die Analyse von Satellitendaten mit dem Jülicher Supercomputer JUWELS machte außergewöhnliche Muster von Schwerewellen sichtbar, wie sie bislang bei keinem anderen Vulkanausbruch beobachtet wurden. Die renommierte Fachzeitschrift Nature berichtete. Dr. Lars Hoffmann vom Jülich Supercomputing Centre erläutert im Interview den Hintergrund dieses einzigartigen Naturphänomens.

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Der D-Wave Quantenannealer an seinem neuen Standort im JUNIQ-Gebäude am Forschungszentrum Jülich

Europas erster Quantencomputer mit mehr als 5000 Qubits in Jülich gestartet

Ein Quantenannealer mit mehr als 5000 Qubits nimmt ab sofort am Forschungszentrum Jülich seine Arbeit auf. Das Jülich Supercomputing Centre und D-Wave Systems gaben heute den Startschuss für das erste Quanten-Cloud-basierte System dieses Unternehmens außerhalb Nordamerikas. Das neue System hat seinen Standort in Jülich und soll in Zukunft eng mit den Supercomputern des JSC zusammenarbeiten. Der Quantenannealer ist Teil der Jülicher Nutzer-Infrastruktur für Quantencomputing (JUNIQ), die Forschenden in Deutschland und Europa seit Herbst 2019 Zugriff auf verschiedene Quantensysteme ermöglicht.

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Dr. Mercedes Alfonso-Prieto

Oxytocin und Autismus: Studie zu Rezeptorvariante liefert neue Einblicke in zelluläre Prozesse

Oxytocin ist als „Kuschel- und Bindungshormon“ bekannt. Es stärkt das soziale Miteinander, fördert Vertrauen und Empathie. Forschende aus Regensburg und Jülich haben nun gezeigt, wie sich genetische Varianten des Oxytocinrezeptors auf die Signalkaskade auswirken. Die Erkenntnisse helfen zu verstehen, warum Nasensprays mit Oxytocin nicht in allen Fällen in der Behandlung von Menschen mit Autismus hilfreich sind. Und sie zeigen alternative Strategien für neue Therapien auf.

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Smartphone-App für Landwirte

Smartphone-App für Landwirte

Drei herausragende Projekte haben den Open Data Impact Award gewonnen. Einer der Preise geht an Clara Betancourt und Sabine Schröder vom Jülich Supercomputing Centre (JSC) des Forschungszentrums Jülich. Mit der Auszeichnung wird das Potenzial von Offenen Daten der Forschung für Innovation und Gesellschaft hervorgehoben.

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3D-PLI

Science: Wie die Hirnforschung das Supercomputing herausfordert

In der neuesten Ausgabe von Science erläutern Katrin Amunts und Thomas Lippert, warum Fortschritte in den Neurowissenschaften eng mit den Entwicklungen im Hochleistungsrechnen verbunden sind und letztlich Supercomputer mit Exascale-Rechenleistung benötigen. Der Bau eines Supercomputers, der 10 hoch 18 Rechenoperationen pro Sekunde ausführen kann, gilt seit vielen Jahren als nächster großer Schritt im Hochleistungsrechnen.

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Superrechner JUWELS

Europas schnellster Superrechner im KI-Leistungstest

Wissenschaftler:innen des Forschungszentrums Jülich und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) wollten wissen, wie Europas schnellster Supercomputer beim Training neuronaler Netze abschneidet – und haben ihn einem neuen Leistungstest für künstliche Intelligenz, kurz KI, unterzogen. Die Ergebnisse wurden auf der weltweit größten Supercomputing-Konferenz SC21 in St. Louis in den USA vorgestellt.

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CroMa

Großversuch mit 1500 Probanden erfolgreich gestartet

Jülich, 8. Oktober 2021 – Insgesamt rund 1500 Freiwillige werden vom heutigen Freitag an zu einem wissenschaftlichen Großexperiment in der Mitsubishi Electric Halle in Düsseldorf erwartet. In den nächsten vier Tagen durchlaufen sie verschiedene Parcours, um die Abläufe auf vollen und übervollen Bahnsteigen nachzustellen. Angeleitet werden sie von Forscherinnen und Forschern des Forschungszentrums Jülich, der Bergischen Universität Wuppertal und der Ruhr-Universität Bochum im Projekt CroMa, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ gefördert wird. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Sicherheit und Leistungsfähigkeit von Bahnhöfen für hohe Fahrgastzahlen zu verbessern.

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Skyrmionen

Skyrmionen-Forschung: Schnüre aus Nanowirbeln entdeckt

Ein Team von Wissenschaftlern aus Deutschland, Schweden und China hat ein neues physikalisches Phänomen entdeckt: komplexe schnurförmige Strukturen aus Skyrmionen, winzigen Magnetwirbeln. Skyrmionen sind eine mögliche Grundlage für innovative Konzepte für eine Informationsverarbeitung mit höherer Leistung und weniger Energieverbrauch.

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Künstlerische Darstellung magnonischer Wellen an den Kanten eines 2D-van-der-Waals-Materials (grün hervorgehoben).

Durchbruch in der Magnonik? Neue Eigenschaft in Quantenmaterialien entdeckt

Jülicher Forscher haben gemeinsam mit Kollegen aus Deutschland, Frankreich und China eine neue Eigenschaft in Quantenmaterialien entdeckt, die großes Potential für neuartige technische Anwendungen bietet. Für die Entdeckung synthetisierte und charakterisierte das 17-köpfige Team so genannte zweidimensionale Materialien, die auf der Zukunftstechnologie Magnonik basieren.

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Christian Keup

Neuronale Netzwerke: Chaos zahlt sich aus

Das kreative Genie hat es schon immer gewusst: Chaos steigert das Denkvermögen. Zumindest auf der Ebene vernetzer Nervenzellen kann es tatsächlich nützlich sein. Das zeigt nun eine wissenschaftliche Arbeit des Forschungszentrums Jülich. Der neu entdeckte Mechanismus könnte außerdem dazu beitragen, künstliche neuronale Netzwerke zu beschleunigen, wie sie in Anwendungen der künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens eingesetzt werden.

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Besuch Bundesumweltministerin Svenja Schulze

KI gegen den Klimawandel: Bundesumweltministerin Svenja Schulze im Forschungszentrum

Bundesumweltministerin Svenja Schulze machte heute Station im Forschungszentrum Jülich. Im Zentrum des Besuchs standen Informationen über energieeffizientes Supercomputing und der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) für den Klima- und Umweltschutz. Jülicher Forschende wollen Methoden der KI nutzen, um Gefahren durch den Klimawandel frühzeitig zu erkennen.

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JURECA-DC

Superrechner für große Datenmengen

Das Forschungszentrum Jülich hat den modularen Supercomputer JURECA erweitert. Dieser leistet nun 23,5 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde, oder kurz 23,5 Petaflops. Ein besonderer Fokus des Systems liegt auf der Verarbeitung gigantischer Datenmengen. Erreicht wurde dies durch die Installation des Moduls JURECA-DC – “DC” steht für “data-centric” –, das von der französischen Firma Atos geliefert wurde und mit dem Betriebssystem der deutschen Firma ParTec arbeitet.

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Dr. Silvia De Rubeis

Preisgekrönte Autismus-Forscherin zu Gast in Jülich

Im Sommer wird das Institut für Neurowissenschaften und Medizin (INM) Gastgeber für Dr. Silvia De Rubeis von der Icahn School of Medicine at Mount Sinai in New York sein, die den mit 45.000 Euro dotierten Friedrich-Wilhelm-Bessel-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung für ihre Forschung zu Autismus-Spektrum-Störungen (ASD) erhalten hat.

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Kabelstränge OpenSuperQ

Wie Quantenbauelemente ihr Gedächtnis behalten

Viele Quantenbauelemente elektrischer oder optischer Art reagieren zeitlich verspätet auf einen Steuerungsimpuls – die Systeme weisen noch Spuren ihrer Vergangenheit auf. Forschende der RWTH Aachen und des Forschungszentrums Jülich haben jetzt gezeigt, wie dieses „Gedächtnis“ einfacher modelliert werden kann. Die Ergebnisse sind unter anderem für Anwendungen in der Quantentechnologie relevant, deren Entwicklung aufgrund von Schwierigkeiten bei der Modellierung immer noch eine Herausforderung ist.

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