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Ausschreibender Bereich: IEK-3 - Elektrochemische Verfahrenstechnik
Kennziffer: 2019D-129

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Wissenschaftlich-technische Kompetenzfelder des Instituts für Energie- und Klimaforschung – Elektrochemische Verfahrenstechnik (IEK-3) sind elektrochemische Wandler mit Elektrolyten aus Polymermembranen (PEM-FC & EC) und Keramik (SOC) sowie chemische Wandler zur autothermen Reformierung, katalytischen Gasnachbehandlung und Kraftstoffsynthese. Es werden vollständige Energiesysteme und verfahrenstechnische Komponenten sowie elektrochemische und katalytische Vorgänge und Prozessführungen experimentell und theoretisch untersucht.

Verstärken Sie diesen Bereich zum nächstmöglichen Zeitpunkt als

Doktorand (w/m/d) - Szenariobasierte Bewertung des Konzeptes regionaler Energiezellen mit flexiblen KWK-Anlagen

Ihre Aufgaben:

Im Rahmen der deutschen Energiewende können Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) besonders zur Stabilisierung der Stromversorgung und Integration volatiler erneuerbarer Energien (EE) beitragen. Voraussetzung ist die Entwicklung von KWK-Anlagenkonzepten, die eine flexible Betriebsweise ermöglichen. Die Integration von flexiblen KWK-Anlagen in regionale, zellulare Versorgungskonzepte (Energiezellen, Energiewaben) erfolgt mit dem Ziel, einen möglichst hohen Anteil erneuerbarer Energien auf regionaler Ebene zu erreichen und auftretende Schwankungen der Energieerzeugung und des Energieverbrauchs weitgehend auf regionaler Ebene auszuregeln. Durch die Kombination verschiedener Flexibilitätsoptionen wird eine (teil-)autarke Betriebsweise dezentraler Energiesysteme ermöglicht.

In diesem Zusammenhang umfassen Ihre Aufgaben im Wesentlichen die:

  • Weiterentwicklung von Modellen zur Abbildung regionaler Energiesysteme unter Berücksichtigung flexibler KWK-Anlagen und weiterer Sektorkopplungstechnologien
  • Entwicklung regionaler Energieszenarien
  • Analyse und Bewertung des Konzeptes regionaler Energiezellen aus nationaler Energiesystemperspektive
  • Potenzialanalyse flexibler KWK-Anlagenkonzepte
  • Betrachtung von KWK-Hybridkonzepten durch Kombination mit Großbatteriespeichern

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich Maschinenbau, Elektrotechnik, Umwelttechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Physik oder eines vergleichbaren Studiengangs
  • Interesse an energietechnischen und -wirtschaftlichen Fragestellungen
  • Sehr gute Kenntnisse in Python sind von Vorteil
  • Selbstständige und analytische Arbeitsweise
  • Ausgeprägte Fähigkeit zur kooperativen Zusammenarbeit mit internen und externen Projektpartnern
  • Hohe Flexibilität und großes Engagement
  • Fundierte Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Unser Angebot:

  • Hervorragende wissenschaftliche und technische Infrastruktur – optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Promotion
  • Eine hochmotivierte Arbeitsgruppe sowie ein internationales und interdisziplinäres Arbeitsumfeld in einer der größten Forschungseinrichtungen in Europa
  • Mitarbeit in hochrangigen Organisationen wie z. B. der internationalen Energieagentur
  • Mitarbeit in unserer Abteilung Technoökonomische Energiesystemanalyse (http://www.fz-juelich.de/iek/iek-3/DE/Forschung/_Process-and-System-Analysis/_node.html)
  • Möglichkeit zur Teilnahme an (internationalen) Konferenzen und Projekttreffen
  • Kontinuierliche fachliche Betreuung
  • Weiterentwicklung Ihrer persönlichen Stärken, z. B. durch ein umfangreiches Weiterbildungsangebot
  • Vergütung erfolgt analog der Entgeltgruppe 13 (75%) des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund)
  • In der Regel einen Vertrag für den Zeitraum von 3 Jahren


Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Zusatzinformationen

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 08.12.2019 über unser Online-Bewerbungsportal Online-Bewerbungsportal!.

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Kontaktieren Sie uns gerne unter Angabe der Kennziffer 2019D-129: karriere@fz-juelich.de
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